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  • Kompetenz durch internationale Verpflechtung

    Universität PassauInterdisziplinäre Forschung und internationale Vernetzung - darauf gründet die Universität Passau ihr überregionales Renomee. Über 37 Prozent der Studierenden verbringen nach eigenen Angaben ein Semester im Ausland, ein Spitzenwert in Deutschland. Ihre Studenten sorgen für einen globalen Wissenstransfer - z. B. über terralis.de.

  • Information mit Qualität: Ihre Experten für die Welt

    PassauStudenten und Absolventen der Universität  Passau zeichnen sich durch wirtschafts-, rechts- und kulturwissenschaftliches Wissen aus. Sie sind und waren bei führenden Medien beschäftigt. terralis.de möchte die Fachkompetenz  der Studenten fördern, Lesern sowie Medien zur Verfügung stellen. Wir bieten Ihnen zuverlässige und kompetente Information - aus aller Welt.

  • Neuester Beitrag: Tourismus im radioaktiven Sperrgebiet

    atomkraftwerk krümmelVon Marco Fieber. Wer alle „klassischen“ Sehenswürdigkeiten der Welt gesehen hat, mit Haien getaucht ist und auch schon den Kilimandscharo bestiegen hat, dem bleibt nur die unsichtbare Gefahr – Radioaktivität. Für etwas Geld und viel Wagemut kommt man schon in die Sperrzone um das 1986 havarierte Kernkraftwerk Tschornobyl. Mehr ...

Blogs und Reportagen aus aller Welt

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Bicentenario – 200 Jahre Unabhängigkeit von Argentinien und Mexiko

Von Miriam Zimmermannbicentenario mexico

Vor 200 Jahren begannen in Lateinamerika die Unabhängigkeitsbewegungen gegen die spanischen Kolonialherren. Was im heutigen Venezuela, Chile, Mexiko und Argentinien seinen Anfang nahm, erfasste bald den größten Teil Süd- und Mittelamerikas. Am Ende waren die Staaten Lateinamerikas souverän – nach Jahrhunderten spanischer und portugiesischer Kolonialherrschaft.

Argentinien – Rückschritt statt Fortschritt

Schaut man heute auf die Landeshauptstadt Buenos Aires, so staunt man über restaurierte Kolonialbauten, Häuserschluchten zwischen Wolkenkratzern, Touristenmassen im berühmten Tangoviertel La Boca, florierende Straßenmärkte, Multikulti und die scheinbar nie abreißende Geräuschkulisse. Man gewinnt durch das internationale Flair den Eindruck einer europäischen Stadt. Außerhalb des modernen Buenos Aires ändert sich das Stadtbild abrupt: Es gibt keine McDonalds- und Starbucksketten, Kinder spielen in Slumvierteln in Müllbergen und leben unter Plastikplanen.

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Ukraine: Tourismus in Tschernobyl

Von Marco Fieber - in Zusammenarbeit mit
contextPolitische Zeitschrift, Passau.


atomkraftwerk krümmelWer alle „klassischen“ Sehenswürdigkeiten der Welt gesehen hat, mit Haien getaucht ist und auch schon den Kilimandscharo bestiegen hat, dem bleibt nur die Unsichtbare Gefahr – Radioaktivität. Für etwas Geld und viel Wagemut kommt man schon in die Sperrzone um das 1986 havarierte Kernkraftwerk Tschornobyl. Eine sechsspurige Ausfallstraße liegt zwischen der Endhaltestelle der Roten Linie der Kiewer Metro und einem lebendigen Tagesmarkt im Norden der Stadt. Ein grüner Omnibus sticht heraus. Es mag an der Farbe liegen, denn die meisten Kiewer Marschrutkas sind in knalligem Gelb gehalten, oder aber an dem Wissen, dass dieser Bus 28 Teilnehmer eines multilateralen Projekts an einen der meistverseuchten Orte der Welt bringen wird – in die Sperrzone um Tschornobyl – freiwillig, sowie mit einer Menge Kameraequipment und Hintergrundwissen im Gepäck.

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China: Die Ente stopfen oder am Knochen nagen

Von Susann Strecker - in Zusammenarbeit mit
contextPolitische Zeitschrift, Passau.


Bildungsgigant China?Wenn ein Land in den letzten Jahren mit positiv sowie negativ durchtränkten Superlativen überschüttet wurde, dann ist es China. Das selbst ernannte Reich der Mitte stellt eine schier unerschöpfliche Quelle an Sensationsmeldungen, Rekordzahlen und reißerischen Schlagzeilen dar, die das sich wie im Zeitraffer entwickelnde Land immer schwerer fassbar machen. Gerne bedient man sich dabei Napoleons weiser Vorahnung, „wenn China erwacht, wird die Erde beben“, oder jenes von Paul Samuelson einprägsam skizzierten Bildes Chinas, als eines 800 kg schweren Gorillas, der mitten im Wohnzimmer steht. Dieser großen Unbekannten mit einem nicht abzusprechenden Supermachtpotential, auch geläufig unter der Titulierung die „Gelbe Gefahr“, begegnet man immer häufiger mit geballter Angst und Misstrauen, die sich allzu oft in einseitiger Berichterstattung, nämlich der contra Chinas, äußern.
Unter dem Seziermesser der Medien liegen beinahe ausnahmslos der rigoros geführte Sicherheitsapparat der KP, diverse Menschenrechtsverletzungen und das Größenskalen sprengende Wirtschaftswachstum. Viele andere Schwerpunktthemen der chinesischen Gesellschaft bleiben dabei außen vor – allen voran das Thema Bildung, welches nicht nur auf die ökonomische Entwicklung Chinas großen Einfluss hat, sondern auch die politische Kultur dieses Landes nachhaltig prägt.

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Äthiopien: Es war tatsächlich Krieg

Kriegserinnerungen am Straßenrand

Die Straße von Bahar Dar nach Gondar ist gut geteert. Neue Autos fegen auf Ihnen entlang wie auf einer deutschen Bundesstraße. Nur die Esel und die Frauen mit Tonkrügen auf dem Kopf am Straßenrand gibt es bei uns relativ selten zu sehen. Doch auf halber Strecke ändert sich das Bild: Ausgebrannte Panzer verrosten am Wegesrand und erzählen davon, dass hier vor nicht allzu vielen Jahren wirklich Krieg geherrscht hat. Während bei uns solche Relikte auf Hochglanz poliert vor Museen oder Hauptstadt-Alleen stehen, wirken sie hier wie wahre Augenzeugen, die die Gräueln des Krieges vor Augen halten.

 
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